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Danke Robert

Das gesamte House of Parrot trauert um Robert Enke.

Der 10. 11. 2009 war ein schwarzer Tag.

Nicht nur die Fußballfans sondern auch die Hundefreunde und überhaupt jeder Mensch, dem nachdenkliche, intelligente und mitfühlende Mitmenschen lieber sind als Lautsprecher hat mit Robert Enke ein Vorbild verloren.

Robert, wir danken Dir für das, was Du in Deinen 32 Jahren auf diesem Planeten bewegt hast.  Farewell und mach es gut.

15 Kommentare

  1. geschrieben am 11. November 2009 um 19:50 Uhr | Permalink

    Ja, seufz, es war ein Gutmensch, den man mögen musste, gerne mögen musste. Es betrübt mich, dass er nur diesen Ausweg sah … mein Mitgefühl ggü. seiner Frau und seinem Kind ist sooo groß.

    Freitod? Ich verstehe es nicht, obwohl ich die Gründe dafür erfasse, begreife, und schon dann und wann, häufiger als andere Menschen – und mir lieb ist,  damit konfrontiert wurde … SchaiZZe.

    Sein Weg. Das kann jeder nur für sich entscheiden. Er hat.
    Alles Gute!

  2. Xchen
    geschrieben am 12. November 2009 um 0:23 Uhr | Permalink

    Er ist mir natürlich unbekannt – doch als ich heute die Umstände und alles gelesen habe, habe ich nur gedacht: Der einzige Weg, wenn du keine Kraft mehr hast – und DAS kann dir jederzeit passieren – egal, was du seit deinem letzten Tief alles gerissen hast.

    Wer einen Freitod nicht versteht – ach lassen wir das – ich verstehe jeden, der sagt: Ich bin genug gef*ckt worden, ich kann nicht mehr.

  3. geschrieben am 12. November 2009 um 0:36 Uhr | Permalink

    Danke für diesen Kommentar, LiebGrobi!

  4. geschrieben am 12. November 2009 um 0:38 Uhr | Permalink

    Ach ja, Frau Puschel – verstehen kann ich's auch. Doch ob's einem anschließend besser geht? Wer kann das schon sagen…?

  5. Xchen
    geschrieben am 12. November 2009 um 19:23 Uhr | Permalink

    Das ist doch gar nicht wichtig – dass man da raus kommt, ist das Einzige was zählt

  6. geschrieben am 12. November 2009 um 22:13 Uhr | Permalink

    Und wenn Du vom Regen in die Jauche kommst…?

  7. Xchen
    geschrieben am 12. November 2009 um 22:19 Uhr | Permalink

    Da ich glaube, dass nachher Ruhe ist, kann das kaum sein und wenn doch, wird man sich auch aus der nächsten Form irgendwie entfernen können.

    Ehrlich gesagt, ist mir das ziemlich egal.

  8. geschrieben am 12. November 2009 um 22:23 Uhr | Permalink

    Na gut – ich hab da immer so meine Zweifel.
    Und wer ist Schuld?
    Albert natürlich!

  9. Xchen
    geschrieben am 12. November 2009 um 22:36 Uhr | Permalink

    Vorstellen kann sich jeder was er will – ich gehe davon aus, dass ich nach einem Suizid erstmal erlöst bin – muss aber zurück bis ich alles erledigt habe – was ich ja angeblich seit ein paar Leben tue.

    Ach was – es muss doch keiner schuld sein.

  10. geschrieben am 14. November 2009 um 12:31 Uhr | Permalink

    Schreckliches Schicksal, allerdings passiert sowas ja nun täglich, nur, dass 'diese anderen Menschen' einfach keine Sau kennt. Ich wünsche mir, z.B., jeden Tag, wenn ich morgens oder abends mit dem Zug losfahre, dass auf dieser Fahrt jetzt nicht grad jemand seinem Leben ein Ende setzen möchte (und das auch schon, bevor der Enke sich vor die Bahn geworfen hat). Egal, ob es ein Promi ist oder irgendein anderer Mensch, ich will sowas nicht erleben! Daher habe ich kein Verständnis dafür, dass er sich ausgerechnet auf diese Weise aus dem Leben verabschieden musste.

    Und die Öffentlichkeit dieses Freitodes geht mir mittlerweile, ehrlich gesagt, auch gewaltig auf die Nerven. Es bleibt mir nur zu hoffen, dass Menschen mit dieser schlimmen Krankheit jetzt vielleicht lernen, offener damit umzugehen und dass Robert E. irgendwie seinen Frieden gefunden hat.

  11. Xchen
    geschrieben am 14. November 2009 um 14:39 Uhr | Permalink

    Ich finde das auch keine besonders faire Art des Freitods – auch erschiessen nicht.

    Ich hoffe, dass die Menschen, die NICHT betroffen sind, endlich aufhören mit ihren dummen Vorurteilen und Pauschalverurteilungen, dann müssen WIR uns nämlich nicht mehr verstecken.

  12. geschrieben am 17. November 2009 um 1:49 Uhr | Permalink

    Es ist schlimm, wenn man keinen Ausweg mehr weiß und ich kann es auch streckenweiße nachvollziehen, dass man nicht mehr weiter mag.

    DENNOCH:
    Mein besonderes Mitgefühl gilt vor allen anderen dem Zugführer, der dies nicht verhindern konnte. Sein Schicksal, Trauma, etc… und dessen Folgen erscheinen natürlich nirgendwo!!

    Irgendwie auch verständlich, wer möchte schon derjenige sein, welcher einen nun Deutschland-/Weltbekannten etc.  
    wenn auch unfreiwillig um die Ecke gebracht hat.

    Mit seiner Berufswahl hat der Mensch das sicher nicht vorab in Kauf genommen lebensmüde Menschen mal fix um die Ecke zu bringen!

    So gross das eigene Leid auch sein mag… ich frage mich dennoch immer wieder: Kann man sich nicht so umbringen, dass es keinen Unschuldigen trifft? Schliesslich gibt es doch auch Tabletten, Schießwaffen, Bäume, Hochhäuser etc. pp.  die laut unseres momentanen Wissens keine Schuldgefühle haben können :-(

    Natürlich tut mir auch die seine Witwe / die Frau an seiner Seite leid, sie hatte es mit seinem Leiden sicherlich nicht leicht.

  13. geschrieben am 11. Dezember 2009 um 15:11 Uhr | Permalink

    Spinnweben werden mit dem Feudel vertrieben,
    Depressionen mit einer Reise.

    Ergund Beut

  14. geschrieben am 12. Dezember 2009 um 21:36 Uhr | Permalink

    Luja sag I!

  15. geschrieben am 29. Dezember 2009 um 8:35 Uhr | Permalink

    Ich wünsche dem HOP und der Hundebande einen guten Rutsch und das Allerbestigste fürs Neue Jahr! :-)

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